Monday, December 12, 2005

Weihnachten ist nicht mehr aufzuhalten

Wie jedes Jahr wundere ich mich wo das Jahr geblieben ist und schlimmer noch, jedes Jahr scheint noch schneller vorbeizuziehen als das davor. Ich frage mich dann immer, wo das enden soll?

Wenn ich an meine Schafskinderzeit zurückblicke, spielte Zeit keine Rolle. Ich hatte sie einfach; zum Toben und Spielen mit meinen Schafsgeschwistern, zum Kleerupfen, oder einfach um faul in der Sonne zu liegen und den Herrgott einen gerechten Mann sein zu lassen. Ein Tag hatte 100 Stunden (mindestens) und ein Jahr war eine Ewigkeit.

Aber noch schlimmer trifft´s ja eine andere Spezies - den Menschen. So kurz vor Weihnachten, wenn diese Wesen in einen hektischen Kaufrausch verfallen, freue ich mich immer ein Schaf zu sein. Ich hab damit nix zu tun. Ich muss nicht losziehen um Tannengrün aus dem Wald zu klauen, ich muss nicht tütenbeladen von einem Laden zum anderen hetzen um für Tante Berta noch einen Cashmirschal zu erstehen, oder braune Stoppersocken für Onkel Karlheinz. Nein, ich bleib schön mit meinem Hintern im Warmen und sehe dem Treiben mit aufrichtigem Mitgefühl zu.

Aber wenn es dann in der Kunstwerkstatt nach Glühwein und frischgebackenen Plätzchen riecht, dann, ja dann..... gerade so zur Weihnachtszeit...

Hier die ultimative Antwort auf die gestiegenen Christbaumpreise

Und hier noch ein vegetarisches Weihnachtsmenue, für all diejenigen unter Euch, die Schafe lieber auf der Weide sehen, als auf dem Teller.

Mit einem Hauch von Weihnachtsmelancholie,

Eure Friederike!

Und hier noch mein persönlicher Geschenktipp, wenn es zu Weihnachten mal was anderes sein darf, als Krawatte, Handschuhe, oder Bodylotion -> hier

1 comment:

Andrea said...

Hey Friederike!, danke für den Weihnachtsbaum, der ist ja süss und Schaf kommt bei mir garantiert nie wieder auf den Teller